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ID: P21626

Prosopographical

Gundiok <burg. Kg., + 467>   Wikidata Link
Gundowechus
m
Nach Greg. Tur. hist. ist Gundoik Nachkomme des Athanarich (P21503). Er tritt erstmals 455 mit seinem Bruder Chilperich I. (P21770) in Spanien als Bundesgenosse der Westgoten unter Theoderich II. (+ 466) auf. Als Verbündeter der Westgoten wird ihm erlaubt, in Gallien zu siedeln, wo er Lyon zu seinem Herrschaftssitz macht. Er heiratet die Schwester des Ricimer (+ 472), welcher ihn zum Magister militium Galliarum macht. Obwohl Arianer, unterhält er Verbindungen zum Papst (vgl. Gundoik (Gundowechus). LMA 10, 1989, 1791-1792. Gundiocus. PLRE 2, 1980, 523-524). Dass Gundiok erst um 470 verstorben sein soll, konnte J. Favrod schlüssig widerlegen; demnach kann Gundiok spätestens 467 verstorben sein (Favrod, Histoire 1997, 245). (Vgl. auch zu weiterer Literatur Stüber, Bischof 2019 (online), 82, Fn. 200)
Office Period of Time
rex 455-467
Ethnie Type of Attribution
Burgunder per Amt
Relatives
Name of the Person Kinship Relationship
Gundobad <burg. Kg., + 516> Sohn
Godegisel <burg. Kg., + 501> Sohn
Chilperich II. <burg. Kg.,+ ca. 490> Sohn
Gundomar I. <burg. Kg., + ca. 490> Sohn

Reference

Reference Form of Reference Dating Office/Consecration Status Context
reference... Gundeveus 455 - 474 rex
- In illo tempore Gundeveus rex Burgundionum, qui ex genere Athanarici regis fuisse perhibetur.